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Treffen von Wissenschaftlern des Landes mit Akteuren des Chemisch-Biotechnologischen Prozesszentrums (CBP) Leuna


Auf Initiative von Prof. Kirbs, Prorektor für Forschung, Wissenstransfer und Existenzgründung der Hochschule Merseburg (FH) und Sprecher des Kompetenznetzwerks für Angewandte und Transferorientierten Forschung (KAT) und Herrn Dr. Wolperdinger, Infra Leuna GmbH, trafen sich Wissenschaftler der Universitäten und Hochschulen Sachsen-Anhalts mit Akteuren des Chemisch-Biotechnologischen Prozesszentrums (CBP) Leuna. Ziel des Treffens war der Informationsaustausch und die Suche nach Möglichkeiten einer zukünftigen Kooperation zwischen den Einrichtungen in der angewandten Forschung.

Mehr als 20 Wissenschaftler waren der Einladung nach Leuna gefolgt. Nach einer Einführung von Herrn Popp (Infra Leuna GmbH), der die Aktivitäten des Unternehmens am Standort erläuterte, die schließlich auch zur Ansiedlung des CBP führten, gab Prof. Hirth, Fraunhofer Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB), eine Übersicht zum Gesamtkonzept und ersten Projekten, die am CBP bearbeitet werden sollen. Hierbei wurde deutlich, dass die Kooperation mit regionalen Unternehmen sowie den Universitäten und Hochschulen des Landes wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Arbeit des CBP sind.

Prof. Kirbs stellte die Schwerpunkte der angewandten Forschung an den Fachhochschulen des Landes vor, die im Rahmen des KAT aus Mitteln des Kultusministeriums gefördert wird.

In der anschließenden Diskussion wurde seitens der Teilnehmer Fragen nach konkreten Möglichkeiten einer Zusammenarbeit gestellt. Die thematische Nähe in der Ausrichtung der Lehr- und Forschungsinhalte (z. B. stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe, Biotechnologie, Chemie, Verfahrenstechnik) an den Hochschulen zu den Anforderungen bei der Umsetzung des vorgesehenen Bioraffineriekonzepts („bio- und petrochemisch integrierter Standort“) bietet gute Voraussetzungen für eine Vielfalt an Kooperationen in unterschiedlichen Formen. Die Universitäten und Fachhochschulen Sachsen-Anhalts wurden durch Prof. Hirth zur Zusammenarbeit eingeladen.

verantwortlich:
Stand: 19.02.2010