KAT-Netzwerk

Neuer Ansprechpartner für Wissenstransfer an der Hochschule Merseburg ist Dr.-Ing. Dirk Thamm

28. Januar 2022

Das KAT-Netzwerk schafft über verschiedene Wege Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Entscheidend sind die persönlichen Ansprechpartner für Fragen des Wissenstransfers an jeder der vier Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Sachsen-Anhalt. Lange Zeit hatte an der Hochschule Merseburg Dr. Matthias Zaha zwischen Forschenden und Unternehmen vermittelt. Vor kurzem hat Dr.-Ing. Dirk Thamm diese wichtige Stelle im Bereich Forschung und Transfer übernommen. Wir stellen ihn im Interview vor.

Herr Thamm, welche Berührungspunkte hatten Sie in der Vergangenheit mit dem KAT-Netzwerk?

Ich bin seit Juli 2017 an der Hochschule und habe in dieser Zeit schon zum Teil im KAT-Projekt gearbeitet. Schwerpunktmäßig für unseren Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften habe ich die Professoren direkt bei der Akquise, Vorberei­tung, Beantragung und Durchführung von Drittmittelprojekten unterstützt.

Waren Sie bislang eher in der Forschung oder im Bereich Wissens- und Technologietransfer tätig? Für welche Branchenthemen stehen Sie?

Bisher an der Hochschule und auch davor war ich überwiegend im Bereich des Wissens- und Technologietransfer tätig. Ich verfüge über langjährige Erfahrungen in der Innovations- und Forschungsförderung und habe unter anderem bei verschiedenen Projekt­trägern und in der Unternehmensberatung gearbeitet. Kenne also beiden Seiten gut.

Dabei lag der Schwerpunkt bisher bei Projekten mit naturwissenschaftlichem und ingenieurtechnischem Bezug, zum Beispiel in den Bereichen innovative Werkstoffe, techni­sche Textilien, Recycling, grüne Technologien, Ressourceneffizienz. In Zukunft kommt es für mich darauf an, das gesamte Leistungsspektrum der Hochschule zu repräsentieren und zu unterstützen, von sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fragestellungen bis hin zu ingenieur- und naturwissenschaftlichen Aspekten.

„Die Chancen des KAT-Netzwerkes sehe ich darin, den regionalen Unternehmen, ins­besondere den KMU einen einfachen niederschwelligen Zugang zu den Kompeten­zen und Forschungsergebnissen der Hochschulen in Sachsen-Anhalt zu ermögli­chen.”
Dr.-Ing. Dirk Thamm, neuer KAT-Ansprechpartner an der Hochschule Merseburg

Worin sehen Sie persönlich die Chancen des KAT-Netzwerks?

Die Chancen des KAT-Netzwerkes sehe ich darin, den regionalen Unternehmen, ins­besondere den KMU, einen einfachen niederschwelligen Zugang zu den Kompeten­zen und Forschungsergebnissen der Hochschulen in Sachsen-Anhalt zu ermögli­chen und dabei direkt auf die fachübergreifenden Kompetenzen aller beteiligten Hochschulen zugreifen zu können, ohne über entsprechende Kontakte zu verfügen oder diese aufbauen zu müssen.

Gibt es bereits besondere Ziele, die Sie an der Hochschule Merseburg verfolgen wollen?

Mit meiner Arbeit als Referent für Forschungs- und Technologietransfer im KAT-Netzwerk möchte ich die Sichtbarkeit und Wirksamkeit der Forschungs- und Trans­feraktivitäten der beteiligten Hochschulen regional und auch überregional erhöhen, um damit die Innovationskraft in der Region zu stärken. Dabei sehe ich mich als Mitt­ler und Vermittler zwischen den Unternehmen und den Forschenden an den Hoch­schulen des Landes Sachsen-Anhalt.

Herr Thamm, vielen Dank und viel Erfolg!

spc

Informationen und Kontakt

Dr.-Ing. Dirk Thamm
Referent für Forschungs- und Technologietransfer – Kompetenznetzwerk für Angewandte und Transferorientierte Forschung KAT

03461-462 998, dirk.thamm@hs-merseburg.de

Mehr über die Forschungsthemen und Transfer-Angebote an der Hochschule Merseburg erfahren.

Text und Bilder (soweit nicht anders benannt): Claudia Aldinger